Schullandheim auf dem Bossler

11. Juni 2026

Am 11.06.26 machten sich die Viertklässler mit ihren Lehrerinnen auf ins Schullandheim. Mit dem Bus ging es zum Kornbergsattel. Angeblich soll auf dem Kornbergsattel ein Drache namens Smaug hausen, wie uns der nette Busfahrer erzählte. Leider war er wohl gerade ausgeflogen, als wir unterwegs waren.  Von der Bushaltestelle wanderten wir auf den Kornberg. In einem Stämmetipi am Wegesrand legten wir die erste Vesperpause ein. Gut gestärkt ging´s weiter zum Kornberghaus. Dort legten wir die nächste Rast mit Vesper und Basketballspielen ein. Bei leichtem Nieselregen wanderten wir weiter Richtung Bossler. Vor dem Schlussanstieg zum Bosslerhaus legte wir noch eine Vesperpause ein. Bei herrlichem Sonnenschein kamen wir am Bosslerhaus an. Dort bestauten wir zuerst die herrliche Aussicht auf die drei Kaiserberge und erkundeten den Wald rund ums Bosslerhaus. Um 14 Uhr kam die Naturpädagogin. In einem Kennenlernspiel sollten wir uns mit einem Tier vorstellen, dass mit dem ersten Buchstaben unseres Vornamens anfängt. Anhand der genannten Tiere, überlegten wir, welche bei uns heimisch sind und wie sie leben. In drei Gruppen sollten wir einen Tierbau im Wald aufbauen, in dem einer aus der Gruppe sich ganz reinlegen kann. Dabei entstand eine Igelhöhle, ein Vogelnest und eine Rehkuhle. Anschließend sollte eine andere Gruppe drei Dinge an dem Bau verändern und die anderen mussten raten, was es war. Danach lernten wir verschiedene Wildkräuter wie Rotklee, Gänseblümchen, Bärlauch, Spitz- und Breitwegerich kennen. Wir sollten sie im Wald suchen. In der Küche durften wir sie kleinschneiden und zu Kräuterbutter verarbeiten. Dann kam auch schon unser Gepäck und wir konnten uns in unserem Lager gemütlich einrichten. 

Bis zum Abendessen hatten wir noch Zeit zur freien Verfügung, die wir zum Fußballspielen und zur Walderkundung nutzten. Zum Abendessen gab es einen buten Salat und Nudeln mit Hackfleischsoße. Danach spielten wir wieder draußen. 

Vom Bosslerhaus bekamen wir Stockbrotteig. Wir machen an der Grillstelle ein Feuerchen, suchten uns Grillstecken und grillten unser Stockbrot. Es schmeckte lecker mit unserer selbstgemachten Kräuterbutter. 

Danach richteten wir uns für die Nacht, obwohl wir noch gar nicht so müde waren. 

Am nächsten Morgen packten wir unsere Taschen und frühstückten. Es gab Butterbrote, Müsli und Obst. Von den Resten durften wir uns noch ein Vesper richten. 

Bis unser Gepäck abgeholt wurde, spielten wir noch Spiele im Aufenthaltsraum. Im Regen wanderten wir nach Boll. Unterwegs sahen wir acht Feuersalamander. 

Müde und nass kamen wir in Boll an, wo wir uns noch ein Eis schmecken ließen, bevor wir mit dem Bus wieder nach Schlat zurückfuhren. Dort erwarteten uns schon unsere Eltern. Viel zu schnell gingen zwei erlebnisreiche Tage zu Ende. 

Herzlichen Dank an Frau Mühlhäuser-Tremba für die spontane Begleitung. Mein herzlicher Dank gilt auch der Elternkasse, die unser Schullandheim großzügig bezuschusst hat. Vielen Dank auch an Frau Straile und Frau Müller für den Gepäcktransport. 

U. Allmendinger